Oberschule Lüchow

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Interview mit Lehramtsstudentin Anna Mohnberg

 

Liebe Anna Mohnberg,

seit Beginn des neuen Schuljahres sieht man Sie täglich im Gebäude der Jeetzel-Oberschule. Natürlich fragen sich einige Schülerinnen und Schüler, wer Sie sind und was genau Sie an unserer Schule für Aufgaben haben. Könnten Sie uns das vielleicht kurz beschreiben?

Mein Name ist Anna Mohnberg und ich habe Haupt- und Realschullehramt in Greifswald studiert. Bald steht mein Examen (Abschluss des Studiums) an.  Davor mache ich aber noch ein Praktikum von 8 Schulwochen hier an der Jeetzel – Oberschule und darf am Schulleben teilnehmen. Meine Fächer sind Deutsch und Religion. In diesen beiden Fächern bin ich besonders häufig im Unterricht dabei und unterrichte teilweise auch mal allein. So kann ich das Unterrichten üben und bekomme gleichzeitig Feedback von den jeweiligen Lehrer*innen.

Einige Lehrerinnen und Lehrer erinnern sich noch gut an Sie, denn Sie haben ja auch als Schülerin diese Schule besucht. Wie sind Ihre Erinnerungen an damals?

Die Erinnerungen an meine Schulzeit hier sind fast durchweg positiv. Natürlich lief nicht immer alles glatt, es gab mal schlechte Noten oder Diskussionen mit Lehrkräften. Aber im Großen und Ganzen erinnere ich mich an viele schöne Klassenfahrten und an eine gute Klassengemeinschaft. Ich war damals Teil der „Laptop-Klasse“, was meinen Schulalltag auch nochmal anders gestaltet hat, da wir alle einen eigenen Laptop hatten und viel damit im Unterricht gearbeitet wurde.

Haben Sie sich schon als Schülerin überlegt, Lehrerin zu werden und wollten Sie eventuell damals alles besser machen als Ihre Lehrer?

Ich wollte schon immer Lehrerin werden. So sehr, dass ich nach meinem erweiterten Realschulabschluss mein Abitur am Wirtschaftsgymnasium absolviert habe und dann zum Studium nach Greifswald gezogen bin. Als Schüler*in möchte man vermutlich immer alles anders machen als die Lehrkräfte – es wäre ja merkwürdig, wenn nicht. Rückblickend muss ich aber sagen, dass wir aufgrund der nicht allzu großen Schüleranzahl immer auf einer guten Ebene mit den Lehrkräften waren, man kannte sich und konnte immer fair miteinander sprechen. Sätze wie „den Unterricht beende ich“, wird es wohl immer geben. Ich habe sie als Schülerin nicht gemocht und habe mich jetzt selber schon dabei ertappt, dass ich genau diesen Satz gesagt habe.

Finden Sie, dass die Jeetzel-Oberschule seit Ihrer Schulzeit „moderner“ geworden ist?

Die Jeetzel-Oberschule trägt mittlerweile einen neuen Namen und auch räumliche Veränderungen haben stattgefunden. Ob sie moderner geworden ist, kann ich so nicht beantworten. Smartboards und Beamer gab es zu meiner Schulzeit schon, ich glaube, da war die Schule damals schon relativ modern ausgestattet.

Und wie fühlt es sich für Sie an, Ihre ehemaligen Lehrer nun zu duzen? Gab es da zu Beginn Schwierigkeiten, oder fiel Ihnen das gleich leicht?

Natürlich war es zu Beginn komisch, meine alten Lehrer*innen nun zu duzen. Dieser Rollenwechsel war am ersten Tag echt komisch, jetzt ist es aber ein sehr schönes Zusammenarbeiten und ich kann mir viel Abgucken.

Halten Sie eigentlich den Trainingsraum für eine geeignete und zeitgemäße Strafe für ungehorsame SchülerInnen, oder lernt man heutzutage im Studium andere Tricks, um die gesamte Klasse „im Griff“ zu haben?

Den Trainingsraum halte ich nicht für eine Strafe, eher für eine Maßnahme, das Unterrichtsgeschehen weiterführen zu können. Wenn es, aus welchen Gründen auch immer, eine massive Störung des Unterrichts gibt, halte ich es schon für sinnvoll, den Schüler/ die Schülerin aus der Situation zu nehmen. Die Tatsache, dass dann mit einer anderen Lehrkraft die Situation reflektiert und zukünftiges Verhalten besprochen wird, halte ich für sehr sinnvoll.

Das Studium hält leider sehr viel fachwissenschaftliches und eher weniger pädagogisches Wissen, Tipps und Tricks parat.

War es denn schon immer Ihr Wunsch, eines Tages an Ihre „alte Wirkungsstätte“ zurückzukehren, oder planen Sie, nach Ihrem Studium ganz woanders zu arbeiten?

Es war schon immer mein Wunsch, zurück ins Wendland zu kommen. Mal sehen, wie sich die nächsten Monate entwickeln. Es wäre wirklich schön, auch in Zukunft hier arbeiten zu können- oder irgendwo anders im Wendland.

So, das wär’s erstmal, liebe Anna. Falls Du noch Ungefragtes  loswerden möchtest, nur zu! ;)

Ich bin noch bis 2 Wochen nach den Herbstferien in der Schule. Wenn ihr Fragen an mich habt, sprecht mich gerne an!

Vielen Dank für das Interview sagt die HP-AG!!

 

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Die neue Schulmensa

Seit Dienstag, dem 08. September gibt es für die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrkräfte der Jeetzel-Oberschule wieder die Möglichkeit, in der Mittagspause ein warmes Essen zu bekommen, nun aber in der ehemaligen Cafeteria neben dem Physikraum. Angeboten werden ein Hauptgericht und ein vegetarisches Hauptgericht, dazu gibt es jeweils immer ein Dessert, alles zubereitet vom Kartoffelhof Kunitz in Saaße. Für Schülerinnen und Schüler beträgt der Preis z.Zt. 3,- €, für Lehrkräfte 6,75 €. Für Nachlassberechtigte im Sinne des Paketes „Teilhabe und Bildung“ kann das Essen zur Zeit kostenlos angeboten werden. Das Bestellverfahren ist online organisiert, jede/r Nutzer/in benötigt daher Zugangsdaten für ein „login“, die vom Kartoffelhof nach schriftlicher Anmeldung (Formulare im Sekretariat bzw. Ausgabe durch die Klassenleitung) vergeben werden, die Abrechnung erfolgt über ein Guthabenkonto, der Kartoffelhof empfiehlt daher einen Dauerauftrag. Eine kurzfristige Anmeldung bzw. Abmeldung (z.B. in Folge einer Erkrankung) kann immer online erfolgen, telefonisch abends bis 19.55 Uhr oder morgens. (https://kartoffelhof-kunitz.inetmenue.de/sf/)

 



 

Wanderung Klasse 5

Der neue 5. Jahrgang hat sich in der Einführungswoche kurz entschlossen auf den Weg gemacht - und wanderte ins Rundlingsmuseum Lübeln. Begleitet wurden die SchülerInnen von ihren Klassen- und Co-Klassenlehrerinnen und der Schul-Sozialpädagogin Frau Brämer sowie unserem Schulhund LUNA.

 

Nach einem kurzen Picknick unter der Dorfeiche gab es auf dem weitläufigen Außengelände des Rundlingsmuseums mit seinen historischen Fachwerkgebäuden viel zu entdecken: Die alte Dorfschmiede, die Stellmacherwerkstatt und das originalgetreu eingerichtete Hallenhaus gaben einen tollen Einblick in das bäuerliche Leben und Handwerk des 19. Jahrhunderts. 
Vor allem die vierpfotige Begleitung sorgte für gute Stimmung und den nötigen Motivationsschub, als gegen Ende der insgesamt dreistündigen Wanderung bei einigen SchülerInnen die Füße müde wurden.

 

Das Fazit der Schüler- und LehrerInnen: eine schöne Wanderung, gutes Wetter und ein spannendes Ausflugsziel. Vor allem aber auch eine gute Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und miteinander anzufreunden!

 

 

Einschulungsfeier 2020

Die diesjährige Einschulungsfeier für die neuen Fünftklässler musste sich, wie bereits die Abschlussfeier der Zehntklässler im Sommer,  Coronaregeln unterwerfen, sodass diesmal die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a zwar zeitgleich, jedoch in anderen Räumlichkeiten der Schule begrüßt wurden, als die der 5b. Schulleiter Torsten Herborth, genauso mit Mund-Nasen-Maske ausgestattet wie SchülerInnen und Eltern, widmete dem Thema Corona natürlich auch einen Teil seiner Rede, überließ die Bühne dann aber bald Nuri El Ruheibani und Magda, die zwei kleine Percussionnummern vortrugen. Einige SchülerInnen der neuen 6. Klasse verlasen ein Gedicht, bevor Anna-Lena und Tarja zur Okulele ohne Aufregung ein Lied vortrugen. Die einzelnen Vorträge liefen in Klasse 5a natürlich in anderer Reihenfolge ab als in der 5b, aber nach der kleinen Begrüßung verschwanden beide Klassen, diesmal ohne Begleitung ihrer Eltern, in ihren Klassenräumen, wo sich bis um 10.45 Uhr ein wenig kennengelernt wurde.




 

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