Ganztagsschulangebot der Jeetzel-Oberschule Lüchow

1.Halbjahr 2016/2017



Montag

13:45 – 15:15 Uhr

Donnerstag

13:45 – 15:15 Uhr

 

13:30 – 15.00

Percussion für Anfänger und Fortgeschrittene

Herr El- Ruheibany

Leseclub

Klasse 5/6

 Im Allerlüd     

 

Homepage

Klasse 8-10

Frau Kröger

Kleine Basteleien

            Klasse 5/6

Frau Köhler

 

Fußball-AG

Klasse 5/6

Vanessa Scholz

 


Theater-AG (Frau Köhler)

Bei unserem Besuch bei der Theater-AG erwartete uns eine entspannte Atmosphäre, Süßigkeiten wurden geteilt, während die 6 Anwesenden von insgesamt 8 Mitgliedern der Truppe zu zweit kleine Sketche probten. Auf unseren Wunsch wurde auch das große Stück „Bitte nicht stören“ für’s ganze Ensemble einmal durchgeprobt, noch natürlich abgelesen, demnächst aber selbstverständlich auswendig.

Wie wir erfuhren, sind die meisten schon seit Jahren dabei, einige kamen „nur mal zum Gucken“, sind aber dann begeistert geblieben. Eine Schülerin der Klasse 9 hatte in diesem Schuljahr sogar Gelegenheit, am Lüneburger Theater mal echte Bühnenluft zu schnuppern. Im Rahmen des Schulpraktikums bekam sie Einblick in verschieden Bereiche der Theaterwelt, wie Regie, Maske, Kostüm, etc.  und war davon natürlich ganz begeistert.

Die Stücke/Sketche der Theater-AG, die anlässlich von Schulveranstaltungen oder aber zu Weihnachten vor Senioren im Altenheim oder Im „Allerlüd“ aufgeführt werden, sind meist fertig übernommen, werden bei Bedarf aber auch mal angepasst.

Tricks zum auswendig lernen konnten uns die Jungschauspieler leider nicht verraten, sicher ist aber, dass alle in der Regel ihre Rolle so gut beherrschen, dass auf Souffleur/Souffleuse verzichtet werden kann.

Auch das Lampenfieber haben sie gut im Griff. Vor dem Auftritt manchmal noch nervöses Drücken der Hand der Freundin, aber beim Auftritt ist’s wie weggeblasen. Wir freuen uns schon auf Eure nächste Vorstellung!




Die Imker-AG stellt sich vor

Seit dem 2. Halbjahr dieses Schuljahres gibt es eine Imker AG an unserer Schule. Geleitet wird diese AG, an der 4 Schüler und eine Schülerin teilnehmen, von Frau Fischer. Sie findet am Donnerstag von 13.30 – 15.00 Uhr statt.

Im Februar und März, als es noch zu kalt war, um an den Bienenstand zu gehen, haben die Jung-Imker viel Theoretisches über die Bienenhaltung erfahren. So gab es u.a. Informationen zum Bienenstaat, Materialkunde, Wissenswertes rund um den Honig und die Honiggewinnung sowie Wichtiges zu Vermarktung und Lebensmittelrecht. Den Schülern wurde klar: Imkern ist ein sehr vielfältiges Hobby und Imker leisten einen großen Beitrag zu Umwelt- und Naturschutz.

Nach den Osterferien ging es dann an den Bienenstand von Walter Neddens der „An den Gärten“ gelegen ist. Dort hat die AG ihr eigenes Volk, das sie über das Frühjahr und den Sommer betreut. Alle Arbeiten werden mit Schutzkleidung durchgeführt, doch auch vor Bienenstichen fürchtet sich keiner der Teilnehmer. Mit großem Interesse haben die Schülerin und Schüler gesehen, wie schnell ein Bienenvolk im Frühjahr wächst. Großes Erstaunen rief das Schlüpfen der Bienen und das Entdecken der Königin hervor. Die Jung-Imker können nun sicher Drohnen, Arbeiterinnen und Königin unterscheiden. Darüber hinaus können sie Honigwaben von Brut- und Pollenwaben unterscheiden und kennen den Aufbau eines Bienenvolkes in seinem Haus, das in der Fachsprache „Beute“ heißt.

Die Arbeit mit den Bienen ist abwechslungsreich, denn jede Woche hat sich das Volk verändert und neue Arbeiten stehen an. So ist als nächstes die Bildung eines Ablegers (neues Volk) geplant. Und dann, Anfang Juni, natürlich das Wichtigste: Die Ernte des ersten eigenen Honigs, der Frühtracht.

Am kommenden Donnerstag (11.06.2015) wird Honig geschleudert. Wir werden für euch mit der Kamera dabei sein.


Besuch bei der Imker-AG

Schon wieder Fasching? Die Frage konnte man sich stellen, als sich die SchülerInnen der Imker-AG im Bioraum umzogen. Tatsächlich wurde sich hier aber  Imkerkleidung angezogen, denn ein Besuch bei den Bienenvölkern stand an. Nachdem zuvor viel Theorie auf dem Plan stand, war es nun Zeit für die Praxis. Glücklicherweise wurden die Bienen dann doch noch aktiv, denn die Kälte der vergangenen Wochen lockte sie erst spät aus ihren Beuten.

Vor dem Betreten des Bienenstandes wurden alle Reißverschlüsse geschlossen und Handschuhe angezogen. Den Schülern konnte man Vorfreude, aber auch ein wenig Furcht anmerken. Wer weiß, wie die Bienen reagieren, wenn wir plötzlich auftauchen und alles unter die Lupe nehmen?

Der Smoker wurde befüllt und angezündet. Warum? Die Bienen denken beim Wahrnehmen des Rauches, dass der Wald brennt, sodass sie sich in ihre Bienenstöcke zurückziehen und nicht angreifen. Sie waren auch tatsächlich äußerst ruhig und bald trauten sich alle, einzelne Rähmchen zu entnehmen, um zu überprüfen, ob hier Honig-, Brut-, oder Pollenwaben angelegt waren. Auch zukünftige Königinnen fanden wir! Mit einem Löffel wurde ein wenig Honig, der noch sehr flüssig war, zum Probieren entnommen. Außerdem wurden wir noch Zeugen einer „Bienengeburt“ – geschlüpft vor unseren Augen – ein echtes Erlebnis!




Besuch bei der Imker-AG

„Wer von Euch isst denn gerne Honig?“ – „Ich! …Ich! …ich auch!“ Kein Wunder! Diesmal waren wir zu Besuch bei der Imkergruppe des Ganztagsschulangebots, geleitet von Frau Fischer. Heute ging es allerdings nicht ans Honigschlecken, denn Schleudern stand auf der Tagesordnung, was mit Vor- und Nachbereitung ganzen Einsatz erfordert. Den Bienen wurde dazu ein Teil des Stocks, nämlich die mit Honig gefüllten Waben, entliehen und mit allen notwendigen Gerätschaften  in die Schulküche gebracht.

Begonnen wurde damit, die Waben zu „entdeckeln“. Mit „Entdeckelungsgabeln“, einer Art Spachtel mit sehr spitzen Zinken wurde das Wachs entfernt, mit dem die Bienen die Honigwaben verschlossen haben. Danach kamen jeweils vier Waben in die Honigschleuder, wobei darauf zu achten war, dass sich etwa gleich schwere Holzrahmen gegenüber stehen. Eine Wabe kann bis zu 2 kg wiegen! Das bringt sonst die Schleuder aus dem Gleichgwicht.

Nach kurzem Anschleudern wurden die Waben noch einmal gewendet, um zu vermeiden, dass sie während des Schleuderns auseinanderbrechen. Danach wurde aber Vollgas gegeben, sodass wir tatsächlich beobachten konnten, wie der Honig aus den Waben geschleudert wurde und am Rand der Schleuder herunterlief. Nach erneutem Wenden und Vollgasschleudern bestückten die Schülerinnen und Schüler die Schleuder mit den nächsten vier mit Honig gefüllten Waben. Die geleerten wurden wieder in den Bienenstock gehängt und Frau Fischer versicherte uns, dass die Bienen alles umgehend säubern und, wenn erforderlich, auch reparieren werden. Wir sind beeindruckt, was „Biene Maja und Co.“ so alles leisten!

Endlich begann auch der Honig unten aus dem Quetschhahn der Schleuder zu fließen, erst langsam, dann immer schneller. Aufgefangen wurde er in zwei Sieben und schließlich im Eimer, um ihn von Wachs- oder Bienenresten zu reinigen. Ein paar Tropfen wurden von den Schülern auf ein so genanntes Refraktometer gegeben, um den Wassergehalt des Honigs zu messen. 16 % wurden angezeigt -  ein, wie wir lernten, optimales Ergebnis.

Nach dem Schleudern muss der Honig übrigens täglich gerührt werden, bevor man ihn in Gläser füllen kann.  All das klebrige Zeug musste am Ende der Stunde natürlich noch gereinigt werden. Da haben wir uns schnell aus dem Staub gemacht…

Wie wir am nächsten Tag von Frau Fischer erfahren haben, haben die fleißigen Bienchen tatsächlich 16 kg Honig produziert – Kompliment!

Ganz viel Interessantes erfuhren wir auch im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern über das Leben des Bienenvolks: Wer wo wohnt, wer welchen Job macht, wer wie lange lebt und vieles mehr. Anstatt es  hier möglicherweise fehlerhaft wiederzugeben, raten wir Interessierten, mit der Imkergruppe, die hofft, dass das Projekt im kommenden Schuljahr fortgeführt wird, Kontakt aufzunehmen.

 


Leseclub „Schmöff“

Im Rahmen der Ganztagsschule wird den Schülerinnen und Schülern der Jeetzel-Oberschule auch der Besuch des Leseclubs „Schmöff“ im „Allerlüd“ angeboten, in dem sie sich Donnerstags zwischen 13.45 und 15.15  aufhalten. Gefördert von der „Stiftung Lesen“ soll den Kindern dort in den ansprechenden und gemütlich eingerichteten Räumlichkeiten Lust auf’s Lesen gemacht werden. Schmökern lässt es sich hier auf bequemen Sofas in unterschiedlichsten Büchern und Zeitschriften, Spiele wie Scrabble und Gregs Tagebuch stehen zur Verfügung und begrüßt wird, wenn sich die Kinder und Jugendlichen Lesestoff auch untereinander empfehlen.

Bei unserem Besuch am 28. Mai bereiteten sich die Schüler der Klasse 6 unter Anleitung von Frau Sonderhoff gerade auf den bevorstehenden Kreisentscheid des plattdeutschen Lesewettbewerbs vor, der am 3. Juni in Westerweyhe stattfindet. Wir drücken euch die Daumen!

 

Schöler leest Platt

In diesem Schuljahr konnten wir wieder einige Schüler für den plattdeutschen Lesewettbewerb gewinnen. Aus der 5b übten Julian Stüder und Lina Balschat, aus der 6a Kilian Klopp und Niklas Petersen. Mit viel Fleiß und großer Unterstützung von Herrn Albrecht konnten Julian und Kilian am 3. Juni am Kreisentscheid in Westerweyhe teilnehmen, Lina und Niklas lasen am 19. Juli beim plattdeutschen Tag in Jameln.

Dat höppt ji good maakt!





Besuch bei der Percussion-AG

Zwar nur zwei Schüler der Klasse 5, diese aber hochmotiviert, trafen wir bei unserem Besuch der Percussion AG unter Leitung von Nuri Ruheibany.

Angefangen mit Percussion haben diese beiden und noch drei andere Schüler nach den Herbstferien. Nun bereiten sie sich gerade auf ihren Auftritt am 1.Juli vor, wo sie ein Stück für 3 Congas spielen. Wir haben sie bei den Proben beobachtet, wobei die beiden Schüler interessanterweise auf Notenblätter komplett verzichtet haben. Nuri erinnerte stets daran, dass Musik und Rhythmus auch im Oberkörper stattfinden, das heißt, er legt Wert auf schwungvolle Bewegungen. Auch zwischen den kurzen Congaschlägen war körperliche Ertüchtigung angesagt, wie auf den Fotos gut zu erkennen ist.

Anschließend übernahmen die drei die Schlagzeuge, was die Lautstärke dann stark nach oben trieb. Wir bewunderten das  Körpergefühl der Schüler, rechter Fuß, linke Hand, rechte Hand- jeder Körperteil übernimmt einen anderen Rhythmus und das in atemberaubender Geschwindigkeit für uns Laien. Toll hörte sich das an, auch wenn wir dann bald das Weite gesucht haben, denn selbst erprobte Schlagzeuger trainieren mit Ohrstöpseln, wie uns Nuri verriet. Wir hatten natürlich keine dabei.




Besuch bei der Mofa-AG

Was muss vor jeder Fahrt gemacht werden? Reifendruck überprüfen, Benzinhahn öffnen und Schutzkleidung (Helm und Handschuhe) anziehen. Beim Besuch der Mofa-AG, die Montags in Herrn Plochs Klassenraum und auf dem Schulhof stattfindet war unser erster Gedanke: "Das klingt ja nicht so gut…“ Eine Schülerin und ein Schüler waren zunächst vergeblich damit beschäftigt, ihre Fahrzeuge in Gang zu bringen. „Kein Problem“, beruhigte Herr Ploch die beiden. Grund für die Startschwierigkeiten war die 3-wöchige, durch’s Praktikum bedingte Stehphase der Fahrzeuge.

Kurz darauf nahm uns Qualm den Atem…das Mofa wollte so langsam, verbrannte aber nur den Ölanteil seines Gemischs und ging gleich wieder aus. Unermüdlich versuchten die beiden Schüler ihre Fahrzeuge zu starten. Der Roller sagte zuerst lange Zeit gar nichts. Jeder andere hätte ihn sicher gleich genervt zur Werkstatt geschoben, aber Jacqueline gab nicht auf und endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, erweckte sie ihre „Lady“ zum Leben und strahlte. Ein Umstieg von ihrem geliebten Roller auf das Automatikmofa reizte sie nicht. Auch das Mofa mit Schaltung wurde durch Hartnäckigkeit und Ausdauer seines Fahrers in Fahrt gebracht.

Nun schon im zweiten Jahr bereitet Herr Ploch SchülerInnen in der Mofa-Ag auf die Mofaprüfbescheinigung vor. Mindestens 14 ½ Jahre müssen die SchülerInnen sein, wenn sie an der AG teilnehmen wollen, denn der Mofaführerschein setzt ein Mindestalter von 15 Jahren voraus. Die zurzeit eigentlich 4 Teilnehmer bearbeiten im ersten Teil ihrer AG-Stunde die offiziellen TÜV- Prüfungsbögen. Sobald es einem Schüler/einer Schülerin gelingt, drei Mal die Fragen mit 7 oder weniger Fehlern zu beantworten, sind sie berechtigt, sich beim TÜV zur Prüfung anzumelden.

Im zweiten Teil der AG-Stunde wird der sichere Umgang mit Roller und Mofa geübt. Was so leicht aussieht, erfordert schon viel Konzentration, wie z. B. das richtige Abbiegen inklusive Schulterblick. Den überprüft Herr Ploch, indem er einige Finger hochhält und den Schüler nach dem Manöver fragt, wie viele Finger er gezeigt hat. Links abbiegen erscheint noch einfach, was aber, wenn man rechts abbiegen will und zum Handzeichen den Gashebel loslassen muss? Dazu braucht man schon einen gewissen Schwung, damit das Fahrzeug nicht gleich stehen bleibt. Außerdem wird abruptes Bremsen geübt sowie Fahren am Seil, das möglichst gleichmäßig straff gespannt bleiben sollte.

Nach ihren glücklichen Gesichtern zu urteilen, ist der praktische Teil der Stunde für die SchülerInnen natürlich viel spannender als zu Hause das Lehrbuch durchzuarbeiten, aber „ohne Fleiß, keinen Preis“, das gilt leider auch hier.

Auch im kommenden Schuljahr ist die Mofa-AG für Interessierte im Angebot des Ganztagsunterrichts der Jeetzel-Oberschule.