Aktuelle Informationen

Zum Umgang mit dem Thema Mobbing an der Jeetzel-Oberschule Lüchow

  1. Wir ignorieren Mobbing nicht

Mobbing ist ein allgegenwärtiges Phänomen unserer Gesellschaft. Es passiert an unterschiedlichen Stellen in verschiedenen Altersgruppen. Es gab es schon immer und wird es auch zukünftig geben. Wir stellen fest, dass einerseits bei unseren Schülern die Sprache verroht, Hänseleien und Beleidigungen schnell ausgesprochen werden, und andererseits die Kinder schneller und sensibler mit Kränkungen reagieren.

 

  1. Wir stellen uns der Verantwortung etwas gegen Mobbing zu unternehmen

Der Themenkomplex Mobbing wird seit Jahren an unserer Schule professionell kontinuierlich begleitet und weiterentwickelt.

Mobbingopfer finden an unserer Schule Ansprechpersonen, die speziell geschult wurden: Schulsozialarbeiterin, Beratungslehrerin, ausgebildete Lehrkräfte in No Blame Approach* und Mobbing- Interventionsteam. Gleichaltrige Schüler wurden zu Medienscouts ausgebildet. Der Wendland-Bus, Schulpsychologen, Erziehungsberatungsstelle und die Polizei sind unsere Ansprechpartner für dieses Thema und helfen weiter. Darüber hinaus haben wir im Präventionskonzept die wöchentliche Lions Quest Stunde (Sozialtraining), den Klassenrat, die Projekttage mit Schwerpunkt Prävention, die Kooperation mit dem Jugendzentrum Lüchow oder smiley.eV. (Cybermobbing). Wenn diese Maßnahmen bei Mobbingfällen nicht mehr ausreichen, empfehlen wir andere professionelle Unterstützung.

Mobbing-Verursacher erfahren Konsequenzen, die Schule handelt entschieden mit Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen.

Wichtig für den Umgang mit dem Thema Mobbing ist ein Schulklima des Vertrauens. Das ist uns allen täglich wichtig. Wir reden miteinander und nicht übereinander. Wir hören dem Schüler zu und glauben ihm, wenn er sich uns anvertraut und suchen nach einer Lösung. Aufklärung, Einüben von Verhalten sind kontinuierliche Prozesse und können nur „Face to Face“ behandelt werden.

Dennoch kann Schule das Problem Mobbing nicht alleine lösen, wir sind auf eine gute Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten angewiesen. Sowohl Mobbingopfer als auch –täter müssen über Schule hinaus begleitet werden. Cybermobbing findet auch im außerschulischen Bereich statt. Auf Wunsch der Eltern würden wir einen thematischen Elternabend organisieren.

 13.1.2020

Schulleitung und Kollegium der Jeetzel- Oberschule Lüchow

 

 * No Blame Approach:
Der No Blame Approach  (wörtlich "Ansatz ohne Schuldzuweisung"), der seinen Ursprung in England hat, ist eine wirksame Vorgehensweise, um Mobbing unter Schülerinnen und Schülern zeitnah und nachhaltig zu beenden. Die besondere Faszination des Ansatzes liegt darin, dass - trotz der schwerwiegenden Mobbing-Problematik - auf Schuldzuweisungen und Bestrafungen verzichtet wird... In allen Schritten der Durchführung richtet sich der Blick darauf, konkrete Ideen zu entwickeln, die eine bessere Situation für den von Mobbing betroffenen Schüler herbeiführen. Fokussiert wird ausschließlich auf Lösungen, die dazu beitragen, das Mobbing zu stoppen... Im Rahmen der Intervention mit dem No Blame Approach werden Schüler und Schülerinnen gewonnen, bei der Lösung des Mobbing mitzuhelfen.  Dabei liegt die besondere Herausforderung darin, die am Mobbing beteiligten Kinder und Jugendlichen so in den Lösungsprozess einzubinden, dass sie sich aktiv an der Beendigung des Mobbing beteiligen.

Quelle: https://www.no-blame-approach.de

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In unserer Schule ist Krätze aufgetreten. Wir möchten Ihnen deshalb einige Informationen zum Erscheinungsbild geben, um zusätzliche Fälle eher erkennen zu können. Damit soll eine mögliche Ausbreitung verhindert werden.

 

Ausgelöst wird die Erkrankung durch Scabiesmilben. Diese lästigen Parasiten verursachen typische juckende Hautveränderungen. Diese Hautveränderungen treten bevorzugt an den Fingerseitenflächen, an den Beugeseiten der Handgelenke und an den Fußknöcheln auf.

Hals und Gesicht werden in der Regel nicht befallen. Die Milben werden direkt von Mensch zu Mensch durch Körperkontakt übertragen; eine Infektion über andere Gegenstände, z. B. Wäsche, Möbel, hat keine wesentliche Bedeutung.

Nach einer Infektion mit den Milben graben sich die Tierchen wochenlang durch die Hornhaut, ohne dass der Infizierte zunächst Hautveränderungen aufweist oder Juckreiz verspürt. Bei diesem Befall ist der Erkrankte also schon vor dem Auftreten typischer Hautveränderungen in der Lage Krätzmilben weiterzugeben. Erst nach einer Zeitdauer von 4 bis 6 Wochen entwickelt sich eine Überempfindlichkeit (Allergie), so dass dann erst Juckreiz und die typischen Hautveränderungen auftreten.

An der Haut zeigt sich dann Zeichen eines Ekzems mit Entzündungen und je nach Juckreiz auch Eiterungen. An manchen Befallsstellen können Scabiesgänge sichtbar sein. Dabei handelt es sich um leicht gerötete, erhabene, zum Teil geschlängelte "Striche" auf der Haut mit einer Breite von 0,5 mm, die eine Länge von 5 mm erreichen können. Die Diagnose einer Krätzeerkrankung wird in aller Regel anhand der typischen Hautveränderungen gestellt.

Sollten bei Ihrem Kind die o.g. Hautveränderungen bestehen oder in den nächsten 6 Wochen neu auftreten, so stellen Sie Ihr Kind unter Vorlage dieses Schreibens bei Ihrem Haus oder Kinderarzt vor, um eine Kontrolle des Hautbefundes vornehmen zu lassen.

Wichtig ist nach Diagnosestellung, dass alle Familienmitglieder und andere enge Kontaktpersonen (Körperkontakt) unbedingt zeitgleich mit den einschlägigen verordneten Cremes mitbehandelt werden sollen, auch wenn sie (noch) keine Symptome zeigen.

Textilien mit Körperkontakt (Leib-, Bettwäsche, Handtücher) sind bei >60°C zu waschen und während der Behandlung häufig zu wechseln. Oberbekleidung und nicht waschbare Kleidung sowie Plüschtiere dürfen mindestens 1 Woche nicht benutzt werden (Auslüften, Wärme ist dabei günstig), besser ist jedoch, diese in einem Plastiksack für 14 Tage mindestens bei Zimmertemperatur unter Verschluss zu halten oder für kurze Zeit (über Nacht) tiefzufrieren; auch eine chemische Reinigung ist möglich. Teppichböden, Polstermöbel, Kissen und ähnliches sind mit einem leistungsstarken Staubsauger zu behandeln.

Die Gemeinschaftseinrichtung ist laut Gesetz über den Befall zu benachrichtigen!

Eine befallene Person darf die Gemeinschaftseinrichtung (Kindertagesstätte, Schule u.ä.) solange nicht besuchen bzw. betreten, bis von ihr keine Gefahr der Weiterverbreitung und somit keine Ansteckungsgefahr mehr ausgeht.

Nach Abschluss aller Maßnahmen sollte eine Erfolgskontrolle durch den behandeln den Arzt erfolgen. Ein ärztliches Attest darüber muss in der Einrichtung vorgelegt werden!

In der Familie und in der Gemeinschaftseinrichtung soll in den folgenden 6 Wochen eine erhöhte Wachsamkeit mit Blick auf die Haut gelten, um Rückfälle schnell zu erkennen und erneut zu behandeln.

 

Das Gesundheitsamt wurde von uns informiert.

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