Kinder und Jugendliche sind tagtäglich im Internet unterwegs. Die möglichen Gefahren aber, die im World Wide Web lauern, sind ihnen zumeist nicht bewusst. Das will das Niedersächsische Kultusministerium ändern. Gemeinsam mit der Landesmedienanstalt hat die Behörde das Projekt „Schul-Medien-Scouts“ ins Leben gerufen. Schüler werden ausgebildet, um ihren Mitschülern mit Rat und Tat zum Thema Internet zur Seite zu stehen und Antworten auf Augenhöhe geben zu können. Manchmal geht es um Kettenbriefe bei WhatsApp, mal um Cyber-Mobbing bei Facebook. Schüler sollen lernen, wie sie eigenverantwortlich im Internet handeln. Im Idealfall sollen pro Schule zwei Mädchen und zwei Jungen die mehrmonatige Ausbildung absolvieren. Betreut werden die „Schul-Medien-Scouts“ dabei an der Jeetzel-Oberschule von Frau Schneider und Herrn Spiess. Durch sie soll das Projekt an Nachhaltigkeit gewinnen.